Tipp 1: Raumtemperatur

Ob man sich in einem Raum wohl fühlt, hängt besonders in der kalten Jahreszeit von der Raumtemperatur ab. Je nach persönlichem Empfinden liegt die durchschnittliche Wohlfühltemperatur in Küchen und Wohnräumen bei 19 - 21 Grad Celsius, in Schlafräumen bei 18 Gad Celsius und im Badezimmer bei angenehmen 23 Grad Celsius.

Eine Absenkung der Raumtemperatur um 1 Grad Celsius führt laut Bundesverbraucherzentrale zu einer Heizkostenersparnis von rund 6 Prozent. Senkt man die Raumtemperatur in Wohnräumen also beispielsweise von 24 auf 20 Grad Celsius ab, sind jährlich 20 bis 25 Prozent Ersparnis möglich, ohne dabei zu frieren oder die Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Aber Achtung: Die Raumtemperatur sollte nie unter 16 Grad Celsius liegen, da sich an Wänden und Decken sonst schnell Kondenswasser bildet, welches erheblich zur Schimmelbildung beiträgt.

In selten genutzten Räumen genügt eine Raumtemperatur um die 18 Grad Celsius. Da kalte Räume Wärme ziehen, sollten Sie hier besonders darauf achten, dass die Innentüren gut verschlossen und abgedichtet sind. Zugluftstopper für Türen können dabei helfen und sind bereits für wenig Geld im Baumarkt erhältlich.

Variieren Sie die Temperatur innerhalb eines Raumes nicht zu stark. Wenn Sie Ihre Wohnung für mehrere Stunden verlassen, ist es durchaus sinnvoll, den Thermostat nach unten zu regulieren. Allerdings sollte die Differenz nicht mehr als 4 Grad Celsius betragen, da der Raum um die Wände sonst zu stark auskühlen und so mehr Energie aufgebracht werden muss, um ihn wieder auf die normale Raumtemperatur zu bringen.

 

Tipp 2: Heizkörper nicht versperren

Achten Sie darauf, dass Möbel, lange Vorhänge oder Gardinen Ihre Heizkörper nicht verdecken. Effizientes Heizen ist nur möglich, wenn die Raumluft ungehindert an den Heizkörpern vorbeiströmen kann.

 

Tipp 3: Richtiges Lüften

Neben der richtigen Raumtemperatur trägt effizientes Lüften zum Energiesparen bei. Besonders in wärmeisolierten Gebäuden, in denen Fenster und Fugen abgedichtet sind, ist das richtige Heiz- und Lüftungsverhalten wichtig. Verbrauchte und feuchte Raumluft erwärmt sich schlechter und schaft das beste Klima für Schimmelbefall.

Sauerstoffreiche Luft erwärmt sich besser. Lüften Sie Ihre Wohnung deshalb mehrmals täglich für 5 - 10 Minuten. Öffnen Sie hierzu möglichst gegenüberliegende Fenster vollständig. Das so genannte Querlüften ermöglichst den schnellsten und effizientesten Luftaustausch. Achten Sie aber darauf, dass der Heizkörper während des Lüftens verschlossen ist, da die Heizung aufgrund der einströmenden kalten Luft sonst auf Hochtouren laufen würde. Gekippte Fenster sind zum Durchlüften ungünstig, da es zu lange dauert, bis die Luft im Raum komplett ausgetauscht ist.

 

Tipp 4: Heizkörper entlüften

Wenn ein Heizkörper nicht richtig warm wird oder gluckert, ist vermutlich Luft im Heizungssystem. Hier empfiehlt es sich den Heizkörper mit Hilfe eines Entlüfterschlüssels selbst zu entlüften.

 

Hier noch einmal alle Tipps kurz zusammengefasst: